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Debutalbum der Band Manna Kiosk, eine unglaublich kuriose Reise mit ernst gemeinten und nicht ganz ernst gemeinten Zwischenstationen. Der Bogen spannt sich von Gitarren-Rock über astreinen Pop, Reggae und Funk bis hin zu episch-psychedelischen Retro-Klanggemälden. Schwere Gitarren-Riffs paaren sich mit Mundharmonika und tibetanischer Klangschale.
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Album Info available in: deutsch english |
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Das österreichische Quartett [Manna Kiosk] spielt psychedelischen Retro-Roots-Rock und stellt ihr Debut-Konzeptalbum penetrant und artverwandt vor. Die authentische Musik entsteht im unterbewusst erleuchteten Zustand der immerwährend fließenden Einfachheit. Die schrift-österreichischen Texte haben surreal-assoziativen, satirischen und politischen Charakter.
Manna steht tatsächlich für das biblische Manna, das vom Himmel fällt. Ein Kiosk ist ein Stand, wo es was zu kaufen gibt. Man könnte annehmen, dass dort Manna erhältlich ist. Es könnte aber auch etwas anderes sein. Der Bandname selbst betont jedenfalls die psychedelische Dimension des entworfenen Mikrokosmos.
penetrant und artverwandt kann als Konzept-Album bezeichnet werden. Es beinhaltet 15 Songs plus ein verstecktes Instrumentalstück. Stilistisch lässt es sich schwer einordnen, weil es inhomogen ist. Es gibt zwar den typischen [Manna Kiosk]-Stil, er beschränkt sich jedoch nicht auf eine Stilrichtung. Ein Eigenschaftswort, das die Musik beschreibt ist: retro! Handgemachte Gitarren-Musik mit Anleihen aus Rock’n’Roll, Blues, Reggae und Funk. Neben dem klassischen Instrument, der Gitarre, werden auch kuriose Instrumente verwendet, die im Rock-Genre eher unüblich sind, wie zB. Didgeridoo, Tibetanische Klangschalen oder Zimbeln.
Presse-Echo eines österreichischen Musikforums: „Manna-Kiosk-Musik strebt nach dem Ziel wesentlich zur kollektiven Psychohygiene beizutragen. Sie entstammt einem unterbewussten erleuchteten Zustand der immerwährend fließenden Einfachheit“, so die hochtrabende Eigendefinition des Rock-Quintetts aus dem Burgenland bzw. Niederösterreich. Wie auch immer – zu sagen haben die Verkäufer des sagenhaften Himmelsbrotes einiges: „Nieder mit den Hitverdächtigkeitssyndromen und dem Ziel, Mikrophonen, Saxophonen diesen Schwachsinn anzutun“ heißt es in „Rettet all die Mikrophone!“ und „Wieder nagen Fragen, am menschlichen Versagen, und wieder nagen Fragen, und wieder schlagen Plagen, an jenen schwachen Tagen, und wieder schlagen Plagen“, singt Alex Karazman in „Splitter im Gebet“ bevor der wunderbare Ohrwurm „Und dann (Ende dieser Fahrt)“ das Album „Penetrant und Artverwandt“ beschließt. |
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