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“Chez es Saada “ ist der Name eines marokkanischen Lokals in downtown Manhattan, von dessen traumähnlicher, unwirklicher Atmosphäre Martin Reiter inspiriert wurde. Es ist auch die Geschichte eines jungen Musikers in New York, der sich Eindrücken öffnet, die ihn für sein Leben lang nachhaltig beeinflussen werden - seine eigene Geschichte.
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Album Info available in: deutsch english |
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3logy Of The Same Story
“Chez es Saada “ ist der Name eines marokkanischen Lokals in downtown Manhattan, 1st ave./1st str., dessen traumähnliche, unwirkliche Atmosphäre mich fasziniert hat. “Chez es Saada “ ist auch die Geschichte eines jungen Musikers in New York, der sich Eindrücken öffnet, die ihn für sein Leben lang nachhaltig beeinflussen werden - meine eigene Geschichte ! “Chez es Saada “ ist außerdem die musikalische Erzählung meiner Erlebnissee am kulturellen Nabel der Welt, vom stillen Staunen über bis dahin noch nie Gehörtes, Gesehenes oder Gefühltes.
“Chez es Saada “ als Titel ist dreimal zu hören, gleich einer Trilogie der selben Geschichte, dreimal aus unterschiedlichen Blickwinkeln und in variierten Besetzungen: Solo, Quartett und mit Orchester. Musiker zu finden, die einen dabei unterstützen, auszudrücken, was man empfindet, ist wahrscheinlich eine Lebensaufgabe.
Mit Matthieu Michel, der eines meiner musikalischen Vorbilder ist, mit Klemens Marktl und Matthias Pichler, die mich im Trio so gut unterstützen und mit dem Orchester Feuerhaus unter Hans-Peter Manser, das mir die Möglichkeit gibt, Sounds und Farben zu integrieren, die das Klavier nicht bieten kann, habe ich für mein erstes Album meine Wunschbesetzung gewinnen können.
Die Eigenkompositionen sind fast ausschließlich während meiner Zeit in New York entstanden und spiegeln meine damaligen Emotionen. Der Rest der Stücke ist so gewählt, dass sie mir erlauben, Ähnliches auszudrücken, wie z.B.: „Monk´s Dream“, das dem Interpreten durch seine kompositorische Beschaffenheit traumähnliche Möglichkeiten bietet: Musik führt ins Unwirkliche, vergleichbar einem surrealistischen Gemälde, das reale Ereignisse durch irreale Details verfremdet. „Peace“ von Horace Silver andererseits, spricht schon durch seinen Titel von Geborgenheit und Ruhe, die man an Orten erleben kann, an denen man sich kompromisslos wohl fühlt: an Orten wie “Chez es Saada “.
MARTIN REITER, Jänner 2005 |
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